Auto Bild klassik, August 2007
Pflupp – so klingt es, wenn die Tür ins Schloss fällt.
Wie ein Tresor. Fette Sitze, schweres Leder, edles
Holz und mehr Chrom als auf dem Dach des Chrysler-Wolkenkratzers
in New York. Alles von erlesener Machart, aus dem
Vollen geschnitzt. Mercedes-Qualität ohne Kompromisse,
egal was es kostet. Die Cabrios der Baureihe W 111 waren
das Exklusivste, was es aus deutschen Landen zu kaufen gab. Wer im offenen 111er durch die Gegend kutschiert,
der ist der Boss.
Oldtimer MARKT 3/2006
Die heraldische
Front des Stuttgarters signalisiert: Mit Jeans und Turnschuhen bist du hier falsch.
Für arrivierte Notare und Direktoren waren die großen Mercedes-Modelle in ihrer repräsentativen
Pracht ein Ausdruck der inneren Haltung, mit viel
Fleiß erworben und mit solidem Glanz nach außen
demonstriert.
Mercedes-Benz Classic 03/2007
Das unter der Leitung von Friedrich Geiger entworfene
W 111 Cabrio ist ein Design-Meilenstein –
ein stilistischer Höhepunkt von Mercedes-Benz. Kaum
ein anderer Viersitzer im Zeichen des Stern erfüllte
eindrucksvoller die Forderung, dass sich ein Mercedes stets
„in Rufweite hinter der Mode bewegen“ müsse. Er wirkt wie ein drahtiger Polospieler, der ein Spiel unauffällig, aber bestimmt dirigiert.
Das
neue Automobil, Cabrio-Katalog 2002
Thomas Gottschalk, Deutschlands Showmaster
Nr. 1, zeigt sich traditionsbewusst. Er kurvt in seinem Wohnort, dem kalifornischen Malibu, am liebsten mit
seinem Mercedes SE Cabrio herum. Heute sind diese
Fahrzeuge aus den sechziger Jahren gesuchte Sammlerstücke.
Oldtimer
Magazin 7/1992
"Natürlich die Autofahrer" hatte Heinz
Erhardt im gleichnamigen Wirtschaftswunder-Film
auf dem Kieker. Auf der Leinwand mutierte der erbarmungslose
Autogegner schnell zum Straßenschreck. Im wirklichen
Leben liebte es der schalkhafte Komiker gediegener. Er griff
zum Mercedes 280 SE Coupe.
Motor
Klassik 9/1997
Im Mietwagenpool des Mercedes-Oldtimer-Centers ist das viersitzige
Sechziger-Jahre-Cabrio neben automobilen Stars wie dem 300
SL Flügeltürer oder der Staatskarosse 600 das
meistgefragte Objekt, häufig für Hochzeitsfahrten. "Die Braut kann sich auf der Rücksitzbank so schön mit ihrem Kleid
ausbreiten", verrät Max-Gerrit von Pein,
dem das Mercedes-Werksmuseum untersteht.
Oldtimer
MARKT 4/1990
Auch heute noch ist man standesgemäß "bekleidet",
wenn man mit einem Mercedes-Cabrio der W-111 Serie vorfährt. Diese zeitlosen Zweitürer strahlen den Reiz
des "Grand Tourer" aus, mit dem man morgens ins
Tessin fährt, um dann in einer Trattoria am Lago die
Como zu speisen.
Mercedes-Benz
Classic 04/2006
Diese Cabrios zählen zu den schönsten
Schöpfungen der Stilisten von Mercedes-Benz. Sie vereinen viele Vorzüge, darunter einen, den es
sonst auch gegen Aufpreis nicht gibt: Sie laden ein zum
Abschalten von den Alltagssorgen - ein unbezahlbares Extra
in unserer Zeit.
Aus
dem Mercedes 250 SE - Prospekt von 1965
Zauber des Außergewöhnlichen: Langgestreckte
niedrige Karosserie mit rassiger Linienführung und
wertvoller Innenausstattung. Mit diesem Mercedes-Benz
durch die herrlichsten Landschaften zu fahren, frischen
Wind zu atmen und dabei das Gefühl des Reisens neu
zu entdecken: Das bietet Ihnen das Cabriolet 250
SE.
Oldtimer
MARKT 11/97
Das Lenkrad eines W-111 schreit förmlich nach
gehäkelten Fahrerhandschuhen mit lederner Handfläche. Sie müssen nur ganz genau hinhören. Wer das riesige
Lenkrad in die Hände nimmt und sich langsam in die
weichen Lederpolster sinken lässt, den überkommt
das Gefühl, hier und jetzt bis ans Ende aller Straßen
fahren zu können - Grand Tourismo im wahrsten
Sinne des Wortes. Wer die Tür mit der satten
Präzision eines Panzer-schrankes hinter sich ins Schloß fallen lässt,
ist sicher: Nur die Titanic hätte es in Länge
und Luxus mit diesem Auto aufnehmen können.
Die
WELT, 18. 12. 2007; Thema: Oldtimer
Zum Erlebnis, einen Mercedes zu fahren, gehören
nicht nur das satte Geräusch der zuschlagenden Türen
und der samtene Fahrkomfort. Es muss der Blick über
das Lenkrad auf den Stern fallen, sonst fehlt etwas. Heute
tragen leider nur noch zwei von 16 Baureihen den Mercedes-Stern stolz und
ausnahmslos da, wo er hingehört: oben auf den Kühler. (Übrigens: Mercedes warb lange Zeit damit, dass der "Mercedes-Stern" ihr meistverkauftes
Ersatzteil sei!)